Mehrere hundert Euro pro Jahr duch Strompreisvergleich sparen - Strom sparen, Strom sparen.Mehrere hundert Euro pro Jahr duch Strompreisvergleich sparen

Ein leidiges Thema für die Verbraucher ist der Strompreis. Immer wieder ist durch die Medien zu hören, dass der Strompreis unaufhörlich steigt. Die Verbraucher werden regelmäßig zur Kasse gebeten. Da muss es doch eine Möglichkeit geben, den Strompreis-Anbietern entgegenzutreten. Da ist manches Mal der Anbieter-Wechsel die einzige Lösung.

Der Strompreis klettert weiter nach oben

Gerade erst ist wieder durch die Medien gegangen, dass die Strompreise wieder erhöht werden. Mehr als 190 Anbieter haben inzwischen ihre Preise erneut angehoben. Die Erhöhung liegt in diesem Fall bei durchschnittlich 3,5 Prozent. Bei Betrachtung eines Durchschnittshaushaltes, der ca. 4000 Kilowattstunden im Jahr verbraucht, hat dieser eine Erhöhung von 31 EUR im Jahr zu verkraften. Und noch 30 weitere Stromanbieter haben für Mai Preiserhöhungen schon angekündigt. Strompreis-Anbieter vergleichen lohnt sich

Da ist ein Anbieter-Wechsel das einzige Mittel. Doch nicht jeder Verbraucher ist sich über diese Tatsache bewusst, dass er den Stromanbietern nicht völlig schutzlos ausgeliefert ist. Ein Anbieter-Wechsel kann schon eine Stromkostenersparnis von 200 EUR im Jahr bedeuten. Trotzdem sucht der Verbraucher die Sicherheit, die er in seinem Grundversorger vermutet. Ein neuer Stromlieferant, der auch anbietet, die schriftlichen Dinge für einen Anbieter-Wechsel mit zu regeln, wird erst einmal mit etwas Skepsis beobachtet.Um dem Verbraucher jetzt auch mehr Sicherheit zu geben beim Anbieter-Wechsel, hat die Bundesregierung eine Neuregelung beschlossen, die – wenn sie den Bundesrat passiert – dem Verbraucher diesen Wechsel leichter macht. Die Kündigungsfrist bei den Verträgen wird dann von vier Wochen auf zwei Wochen verkürzt. Das hätte zur Folge, dass der neue Stromlieferant sofort mit der Stromlieferung bei seinem neuen Kunden beginnen kann und nicht, wie es bisher der Fall war, zum 1. des Folgemonats. So würde es für den Kunden nicht länger als drei Wochen dauern, bis er von seinem neuen Stromlieferanten beliefert werden könnte.

Verbraucherportale erleichtern den Strompreis-Vergleich und Anbieter-Wechsel

Jetzt ist es aber wichtig für den Verbraucher festzustellen, welchen Stromanbieter er in Zukunft wählen möchte. Bei 1.100 Stromanbietern derzeit auf dem deutschen Strommarkt wird das nicht ganz einfach. Dazu gibt es Verbraucherportale im Internet, die Alternativen zu den alteingesessenen Grundversorgern bereitstellen, ob es sich nun um konventionelle Anbieter handelt oder Anbieter für Ökostrom. Strompreis-Vergleichsrechner bieten die Möglichkeit, festzustellen, welche Anbieter in einem bestimmten Postleitzahlkreis Strom bereitstellen. Mit der Angabe der Personenzahl wird die Durchschnittskilowattzahl pro Jahr hochgerechnet. Aus den jetzt ermittelten Stromanbietern ist jetzt leichter eine Auswahl zu treffen. Es ist dabei häufig erstaunlich, welche Kostenersparnis zu erreichen möglich ist.
Die alternativen Stromanbieter zum Grundversorger bieten ihren Neukunden in vielen Fällen bereits einen Neukundenbonus von 25% bei Abschluss des Stromvertrages an. Weitere Vergünstigungen beim Strompreis sind durch Vorauszahlungen möglich. Einige Tarife sind so ausgelegt, dass bis zu 12 Monate Vorkasse angeboten wird, um die günstigsten Konditionen zu erhalten. Das muß natürlich nicht sein, es gibt auch Tarife, die bei der üblichen monatlichen Abschlagszahlung bereits günstige Angebote für ihre Kunden haben. Um eine Strompreisgarantie zu erhalten, empfiehlt sich Tarife mit einer Preisgarantie zu wählen, die den Kunden zunächst vorläufig vor einer Erhöhung des Strompreises schützt. Diese Preisgarantie ist aber nur ratsam, wenn die Strompreise gerade entsprechend günstig sind, da sonst keine große Ersparnis erreicht wird. Mit dieser Preisgarantie hat der Kunde auch im Falle einer erneuten Strompreiserhöhung die Möglichkeit, den Stromtarif zu kündigen und sich einen neuen, günstigeren Anbieter zu suchen.

Tipps und Tricks zum Strom sparen

Neben dem Stromanbieterwechsel lohnt es sich aber auch, seinen Haushalt daraufhin zu überprüfen, ob hier Ersparnismöglichkeiten zu finden und zu nutzen. Das fängt bei der Beleuchtung schon an. Die immer mehr werdenden Elektrogeräte und auch der Computer brauchen Strom, da ist sicherlich Einsparungspotential. Richtiges Verhalten in Bezug auf das Abtauen von Kühl- und Gefrierschrank ist auch zu bedenken und hilft, Kosten zu sparen.

Stromanbieter drehen weiter an der Preisschraube

28072014_115828544_1000.jpg


Für mehrere Millionen Haushalte in Deutschland begann das neue Kalenderjahr mit einer Strompreiserhöhung. Jeder vierte der rund 880 Anbieter in Deutschland hat zum Januar 2016 eine Erhöhung seiner Stromkosten angekündigt. Im Februar folgten weitere Unternehmen dieser Preisspirale und haben ebenfalls mit einer Kostensteigerung reagiert. Darunter war auch der schwedische Stromversorger Vattenfall, der seine Preise für Kunden aus Berlin erhöht.
Im Schnitt sind im Januar die Preise um drei Prozent gestiegen, Vattenfall hat für Berlin sogar eine Steigerung von vier Prozent zum April 2016 angekündigt. Als Gründe für den erhöhten Strompreis argumentieren die meisten Anbieter mit gesteigerten Netzentgelten und steigenden Umlagen. Dazu gehören beispielsweise die EEG- und die KWK-Umlage. Besonders die Großkonzerne wie Vattenfall haben jedoch auch interne Probleme. Mit der Energiewende und der Stilllegung der Atomkraftwerke büßen die vier größten Stromproduzenten in Deutschland einen Großteil ihrer Marktführerschaft ein.

Wie sich Strompreise zusammensetzen

Ein Blick auf die Zusammensetzung der Strompreise in Deutschland verdeutlicht, das Vattenfall mit seiner Begründung für die Preissteigerung nicht komplett verkehrt liegt. Der Strompreis wird mittlerweile nur noch zu 25 Prozent durch den tatsächlich genutzten Strom beeinflusst. Ein weiteres Viertel wird durch die Netzentgelte bestimmt, die jeder Stromlieferant an den Netzbetreiber zahlen muss. Dieser Kostenpunkt steigt vor allem deshalb so stark, weil mit der Energiewende bundesweit neue Stromleitungen gebaut werden.
Steuern, Abgaben und Umlagen machen inzwischen 50 Prozent des Strompreises aus. Ein gewaltiger Kostenfaktor, der die Haushaltskasse deutscher Stromabnehmer deutlich belastet. Ähnlich wie beim Benzinpreis langt der Staat auch beim Strompreis deutlich zu.

Wie Kunden reagieren sollten

Infografik: Strompreisentwicklung in Deutschland | Statista

 

Eine Preissteigerung durch den Stromanbieter muss nicht kommentarlos akzeptiert werden. Kunden haben grundsätzlich die Möglichkeit, ein Sonderkündigungsrecht bei einer Kostenerhöhung geltend zu machen. Dieses Recht besteht auch bei Ablauf der Mindestvertragslaufzeit und sollte stets in Anspruch genommen werden. Neben vielen Unternehmen mit Preissteigerung gab es seit Jahreswechsel nämlich auch mehr als 70 Stromlieferanten, die ihre Preise gesenkt haben - im Schnitt um 2,4 Prozent.
Welches enormes Einsparpotenzial besteht, zeigt das Rechenbeispiel aus Berlin. Mit einem Wechsel zu einem kostengünstigeren Anbieter, z.B. mit https://www.wechselpiraten.de/ lassen sich im Vergleich zum Tarif von Vattenfall bei einem Singlehaushalt knapp 30 Prozent sparen. Bei Familien sind sogar noch größere Sparpotenziale möglich.
Besonders groß ist die Preisspanne übrigens für Haushalte mit einem Stromtarif beim örtlichen Grundversorger. Diese Anbieter, die grundsätzlich die Stromlieferung übernehmen, haben bundesweit die höchsten Kosten für Strom und den monatlichen Grundbetrag. Haushalte, die von einem Grundversorger beliefert werden, können in der Regel binnen vier Wochen zu einem günstigeren Anbieter wechseln.



Mehr Statistiken finden Sie bei Statista
Sie befinden sich hier: Mehrere hundert Euro pro Jahr duch Strompreisvergleich sparen   (C31130)
Copyright © 2000 - 2020 1A-Infosysteme.de | Content by: 1A-Finanzmarkt.de | 11.08.2020 | CFo: Yes  ( 0.571)



| CFo: OK  ( 0.066)