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Private Altersvorsorge: Europa spart zu wenig an
Private Altersvorsorge: Europa spart zu wenig an

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Kommt die Rentenversicherungsplicht für Selbstständige?
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Sparer nehmen trotz Minizinsen gern Kredite auf Die Zinsen in Europa sinken auf Rekordtief. Trotz Minizinsen auf Tages- und Sparkonten nehmen jedoch nach wie vor viele Menschen private Ratenkredite auf, um beispielsweise neue Möbel oder ein neues Auto zu finanzieren. ...  mehr
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Stromanbieter drehen weiter an der Preisschraube

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Für mehrere Millionen Haushalte in Deutschland begann das neue Kalenderjahr mit einer Strompreiserhöhung. Jeder vierte der rund 880 Anbieter in Deutschland hat zum Januar 2016 eine Erhöhung seiner Stromkosten angekündigt. Im Februar folgten weitere Unternehmen dieser Preisspirale und haben ebenfalls mit einer Kostensteigerung reagiert. Darunter war auch der schwedische Stromversorger Vattenfall, der seine Preise für Kunden aus Berlin erhöht.
Im Schnitt sind im Januar die Preise um drei Prozent gestiegen, Vattenfall hat für Berlin sogar eine Steigerung von vier Prozent zum April 2016 angekündigt. Als Gründe für den erhöhten Strompreis argumentieren die meisten Anbieter mit gesteigerten Netzentgelten und steigenden Umlagen. Dazu gehören beispielsweise die EEG- und die KWK-Umlage. Besonders die Großkonzerne wie Vattenfall haben jedoch auch interne Probleme. Mit der Energiewende und der Stilllegung der Atomkraftwerke büßen die vier größten Stromproduzenten in Deutschland einen Großteil ihrer Marktführerschaft ein.

Wie sich Strompreise zusammensetzen

Ein Blick auf die Zusammensetzung der Strompreise in Deutschland verdeutlicht, das Vattenfall mit seiner Begründung für die Preissteigerung nicht komplett verkehrt liegt. Der Strompreis wird mittlerweile nur noch zu 25 Prozent durch den tatsächlich genutzten Strom beeinflusst. Ein weiteres Viertel wird durch die Netzentgelte bestimmt, die jeder Stromlieferant an den Netzbetreiber zahlen muss. Dieser Kostenpunkt steigt vor allem deshalb so stark, weil mit der Energiewende bundesweit neue Stromleitungen gebaut werden.
Steuern, Abgaben und Umlagen machen inzwischen 50 Prozent des Strompreises aus. Ein gewaltiger Kostenfaktor, der die Haushaltskasse deutscher Stromabnehmer deutlich belastet. Ähnlich wie beim Benzinpreis langt der Staat auch beim Strompreis deutlich zu.

Wie Kunden reagieren sollten

Infografik: Strompreisentwicklung in Deutschland | Statista

 

Eine Preissteigerung durch den Stromanbieter muss nicht kommentarlos akzeptiert werden. Kunden haben grundsätzlich die Möglichkeit, ein Sonderkündigungsrecht bei einer Kostenerhöhung geltend zu machen. Dieses Recht besteht auch bei Ablauf der Mindestvertragslaufzeit und sollte stets in Anspruch genommen werden. Neben vielen Unternehmen mit Preissteigerung gab es seit Jahreswechsel nämlich auch mehr als 70 Stromlieferanten, die ihre Preise gesenkt haben - im Schnitt um 2,4 Prozent.
Welches enormes Einsparpotenzial besteht, zeigt das Rechenbeispiel aus Berlin. Mit einem Wechsel zu einem kostengünstigeren Anbieter, z.B. mit https://www.wechselpiraten.de/ lassen sich im Vergleich zum Tarif von Vattenfall bei einem Singlehaushalt knapp 30 Prozent sparen. Bei Familien sind sogar noch größere Sparpotenziale möglich.
Besonders groß ist die Preisspanne übrigens für Haushalte mit einem Stromtarif beim örtlichen Grundversorger. Diese Anbieter, die grundsätzlich die Stromlieferung übernehmen, haben bundesweit die höchsten Kosten für Strom und den monatlichen Grundbetrag. Haushalte, die von einem Grundversorger beliefert werden, können in der Regel binnen vier Wochen zu einem günstigeren Anbieter wechseln.



Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

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