Denkt auch an die Kinder

Den Nachwuchs nach einem Unfall bestens versorgt wissen
Denkt auch an die Kinder: den Nachwuchs nach einem Unfall bestens versorgt wissen


Die eigenen Kinder sind unser größter Schatz – und diesen wollen wir gut behütet wissen. Nicht erst vom Tag der Geburt an stellen sich Eltern die wichtige Frage, wie sie sich und ihren Nachwuchs am besten versichern sollen, denn wer eine Familie gründet, muss auch an den Schutz dieser denken, wenn es zum Todesfall eines Elternteils kommen sollte. Doch wie sichert man seine Sprösslinge und sich am besten ab? Bei Kinderversicherungen gilt es, genauestens auf die Inhalte zu achten, da manche Angebote viel zu teuer und darüber hinaus auch noch lückenhaft sind. Eltern sollten sich daher wohl überlegen, welchen Versicherungsschutz die Kinder eigentlich brauchen. Ein Versicherungsvergleich im Vorfeld erweist sich hierbei immer wieder als extrem nützlich. Wir sind der Sache auf den Grund gegangen und verraten, auf welche Versicherungen Eltern auf keinen Fall verzichten dürfen, um ihren Nachwuchs bestens versorgt zu wissen.

Private Haftpflichtversicherung

Wenn Kinder spielen, geht auch schon einmal etwas zu Bruch. Bei Tante Emmas Blumenvase mag das nicht weiter schlimm sein, jedoch kann ein spielendes Kind einen Millionenschaden anrichten. Und wer bei einem Dritten einen Schaden anrichtet, ist zum Schadenersatz verpflichtet – mit seinem ganzen Vermögen und Einkommen, möglicherweise für den Rest seines Lebens. Daher ist eine private Haftpflichtversicherung unverzichtbar, speziell für junge Familien, da sie sich somit vor unkalkulierbaren Risiken schützen kann. Kinder werden im Rahmen einer Privathaftpflichtversicherung über ihre Eltern mitversichert.

Eine Police genügt also für die ganze Familie, aber Eltern sollten unbedingt darauf achten, dass ihre Haftpflichtversicherung auch deliktunfähige Kinder mitversichert. Kinder unter sieben Jahren - im Straßenverkehr bis zum zehnten Lebensjahr - gelten als nicht deliktfähig, was bedeutet, dass es im Schadensfall rechtlich keinen Schuldigen gibt und somit die Versicherung nicht zahlen muss. Der Risikoschutz der Haftpflichtversicherung gilt sowohl für die Eltern als Aufsichtspflichtige über die eigenen und fremden Kindern sowie für das Kind selbst. Sobald Paare bemerken, dass sich Nachwuchs anbahnt, sollten sie die Versicherungssumme ihrer Haftpflichtversicherung überprüfen, denn die vereinbarte Deckung ist für einen Haushalt mit Kindern oft zu niedrig.

Tipp
Nice to know:Bei allen Familien-Versicherungen wie Haftpflicht, Hausrat oder Rechtsschutz brauchen Eltern ihre Kinder nicht eigenständig versichern. Sie sind mitversichert, dennoch sollten Eltern den Versicherer unbedingt über den Zuwachs in Kenntnis setzen, so dass dieser nicht behaupten kann, er hätte nichts vom zusätzlichen Risiko gewusst.

Diese Statistik zeigt das Ergebnis einer Umfrage in Deutschland zum persönlichen Besitz von Versicherungen. Im Jahr 2013 besaßen rund 21,1 Prozent der Befragten persönlich eine private Krankenversicherung.

Krankenversicherungen

Für die Krankenversicherung gilt das ebenfalls: Das Kind wird über die Eltern mitversichert. Solang keines der Elternteile eine private Krankenversicherung abgeschlossen hat, wird das Kind über das besserverdienende Elternteil in der gesetzlichen Krankenkasse beitragsfrei mitversichert. Bei privat krankenversicherten Eltern - auch bei alleinerziehenden – muss für jedes Kind eine eigenständige Vollversicherung abgeschlossen werden. Wenn ein Elternteil gesetzlich und eines privat krankenversichert ist, können sie die Möglichkeit einer Familienversicherung in Anspruch nehmen, deren Beitrag sich nach der Höhe des Einkommens des privat versicherten Elternteils richtet.

Außerdem bieten Krankenkassen die Möglichkeit einer Krankenzusatzversicherung an. Mit einer derartigen Versicherung können Krankenhausaufenthalte, Chefarztbehandlungen, Besuche beim Heilpraktiker oder Kieferorthopäden sowie Zahnersatz mit abgedeckt werden. Speziell kieferorthopädische Leistungen werden meist nur zu gewissen Anteilen übernommen und eine Zahnzusatz-Versicherung kann auch nie schaden, denn gerade Kinder und Jugendliche, sei es beim Sport, Spielen oder beim Schluck aus der Trinkflasche, ecken gerne mal mit einem Zahn an und guter Ersatz ist teuer.

Eine weitere Überlegung für viel reisende Familien stellt eine Auslandsreisekrankenversicherung dar. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen unter Umständen nicht alle Kosten, für im Ausland entstandene Notlagen, weshalb gerade reiselustige Familien über eine Auslandsreisekrankenversicherung nachdenken sollten. Für um die 20 Euro im Jahr sind Familien im Ausland bestens abgesichert.

Invaliditäts- und Unfallversicherung
Invaliditäts- und Unfallversicherung

Bei einer Unfall-Versicherung müssen sich Eltern ganz klar vor Augen führen, welche Art von Schutz diese bietet. Eine Unfall-Versicherung zahlt nämlich nur Leistungen, wenn in Folge eines Unfalles schwere Schäden zurückbleiben. Mit einer Invaliditätsversicherung sind Eltern hingegen auch dann für den tragischen Fall gewappnet, sollte eine Schwerbehinderung durch eine Krankheit auftreten. Die Kosten für eine Kinderinvaliditätsversicherung sind zwar hoch, aber sie deckt alle möglichen Szenarien ab. Wer es sich leisten kann, sollte sich lieber für die Invaliditätsversicherung entscheiden. Die Versicherungssumme sollte höher als bei Erwachsenen liegen, da Kinder einen noch viel größeren Teil ihres Lebens vor sich haben, für den das Geld ausreichen muss.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Für ältere Kinder bzw. Jugendliche können Eltern sich auch Gedanken über eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung machen. Berufsunfähigkeit kann jeden treffen, da spielt das Alter oder der Beruf keine Rolle. Die häufigste Ursache für Erwerbsunfähigkeit bei Erwachsenen ist meistens durch Krankheiten bedingt, Unfälle sind eher selten. Aus diesem Grund sollte eine Unfall- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung auch nur an zweiter Wahl stehen, denn diese wird erst dann überlegenswert, wenn der Versicherer den Antragssteller wegen eines riskanten Berufs oder bekannter Vorerkrankungen kategorisch ablehnt. Speziell junge Menschen mit gefährlichen Hobbys, Erbkrankheiten oder anderen besonderen Umständen sollten frühzeitig vernünftig abgesichert werden, um für den Ernstfall vorzusorgen. Die Versicherer müssen nämlich niemanden annehmen.

Risikolebensversicherung

Eltern sollten für den Ernstfall gewappnet sein. Über eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung sollten beide Elternteile verfügen, damit die Familie vor einem Verdienstausfall der bzw. des Versorger/s geschützt ist. Wer Kinder haben will, muss für diese Verantwortung übernehmen, auch wenn das bedeutet, sich mit dem Thema des eigenen Todes auseinandersetzen zu müssen. Der Tod eines geliebten Menschen ist für sich schon tragisch genug, weshalb er nicht auch noch finanziell zur Tragödie werden sollte. Jedes Elternteil sollte eine Risikolebensversicherung abschließen, um für diesen Fall gewappnet zu sein.



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