Bitcoin: Sinnvoller Portfoliobestandteil oder Zockerei?

Bitcoin: Sinnvoller Portfoliobestandteil oder Zockerei?


Unberechenbar, riskant, Spielzeug für Zocker. Sollte man überhaupt in den Bitcoin investieren? Die Kryptowährung ist einerseits ein Instrument zur Ertragssteigerung, andererseits aber auch ideal, wenn es um die Risikostreuung geht. Natürlich gibt es zahlreiche Kritiker, die - vor allem die Privatanleger - davor warnen, in den Kryptomarkt zu investieren, weil extreme Schwankungen hohe Verluste bedeuten können. Aber die Schwankungen können auch zum Vorteil des Anlegers werden.

Experten sehen den Bitcoin bei über 100.000 US Dollar!

Die Geschichte des Bitcoin ist schon ausgesprochen faszinierend. Nicht nur, dass die Kryptowährung keiner Regierungskontrolle unterliegt, funktioniert sie auch noch ohne Kreditinstitute und Notenbanken, ist am Ende sogar nur begrenzt verfügbar und wurde schon mehrfach von Experten wie Marktbeobachtern für tot erklärt. Dennoch wird die Anzahl der Krypto-Fans immer größer: Nicht nur, dass man mit dem Bitcoin weltweit günstige Zahlungen durchführen kann, war es vor allem die in den letzten Jahren zu beobachtende Preisentwicklung, warum sich immer mehr Menschen für den Bitcoin interessierten.

Zudem sind es die aktuellen Prognosen wie Berechnungen, die wieder unzählige Spekulanten anlocken. Denn sollten sich die Prognosen bewahrheiten, so könnte der Bitcoin demnächst nicht nur die 20.000 US Dollar-Grenze überspringen, sondern auch bald in den sechsstelligen Bereich klettern. Aber wie hoch stehen die Chancen, dass der Bitcoin bald im Bereich der 100.000 US Dollar landen wird?



Der Krypto-Winter ist vorbei

Der Bitcoin mag schon ein richtig aufregendes Spekulationsobjekt sein. Für wie viel Aufregung der Bitcoin wirklich sorgen kann, haben die letzten zwei Jahre gezeigt. Lag der Bitcoin gegen Anfang 2017 noch bei 1.000 US Dollar, so folgte wenig später die Preisexplosion: Innerhalb von zwölf Monaten schoss der Bitcoin auf fast 20.000 US Dollar (19.665,39 US Dollar), um dann wenige Wochen später wieder auf unter 10.000 US Dollar zu rutschen - waren die Krypto-Fans noch gegen Ende des Jahres voller Freude, so wurden nur ein paar Tage später zahlreiche Träume zerstört. All jene, die erst gegen Ende 2017 investierten, haben ihren Augen nicht getraut, als sie in ihre Wallets eingestiegen sind und festgestellt haben, dass der Bitcoin-Kurs um mehr als 50 Prozent eingebrochen ist.

Wurde 2017 noch als das „Krypto-Jahr“ schlechthin bezeichnet, so sprach man 2018 bereits vom „Krypto-Winter“ - nicht nur der Bitcoin musste hohe Verluste verschmerzen, auch die Altcoins, so etwa Ethereum, Ripple oder auch der Litecoin, sind abgestürzt.

Risiko ist extrem hoch

Bitcoin: Sinnvoller Portfoliobestandteil oder Zockerei? Risiko ist extrem hoch
Der Bitcoin feiert nun ein Comeback, das - vor allem in diesem Ausmaß - doch für Überraschung gesorgt hat. Lag der Bitcoin noch zu Beginn des Jahres 2018 bei 3.500 US Dollar, so durchbrach er im Juni die 10.000 US Dollar-Marke und kratzte am 26. Juni 2019 sogar an der 14.000 US Dollar-Grenze. Nach einer kleinen Korrektur liegt der Bitcoin nun zwischen 11.500 US Dollar und 12.000 US Dollar.

Sollte man also jetzt in den Bitcoin investieren? Die Frage kann nicht pauschal beantwortet werden, da die Antwort von mehreren Faktoren abhängt. Einerseits geht es darum, ob ein kurz- oder langfristiger Anlagehorizont verfolgt wird, andererseits auch darum, ob man bereit ist, ein wirklich hohes Risiko einzugehen. Denn auch wenn die Prognosen vielversprechend sind, da man hier den Bitcoin zum Teil schon bei über 20.000 US Dollar (und noch höher) sieht, so sind Korrekturen und somit auch Verluste jederzeit möglich.

Wichtig ist, dass man nur jene Beträge in den Bitcoin steckt, die man auch verlieren darf. Das heißt, man sollte nie Geld in die Hand nehmen, das für den täglichen Bedarf benötigt wird. Zudem geht es auch darum, dass man sich selbst eine Grenze setzt - bei welchem Gewinn wird verkauft und bei welchem Verlust gibt man zu, dass das Investment nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat?

Eine Alternative zum Bitcoin stellen Altcoins dar - jedoch muss man auch hier vorsichtig sein. Die Entwicklung des Bitcoin hat einen nicht unerheblichen Einfluss auf den gesamten Markt. Steigt der Kurs des Bitcoin, so gibt das dem Markt Kraft; verliert der Bitcoin den Boden unter den Füßen, so spürt man das ebenfalls.



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