Crowdinvesting – als Geldanlage sinnvoll?

Geldanlage


Die klassischen terminierten Anlagen wie das Sparbuch sind heutzutage nur noch sehr niedrig verzinst. Teilweise gibt es schon Banken, bei denen es einen sog. Negativzins gibt. Hier müssen Sie sogar noch dafür bezahlen, damit Sie Ihr Geld anlegen dürfen.

Damit Sie nicht in den „Genuss“ kommen müssen, Negativzinsen zu zahlen, gibt es immer wieder neue Möglichkeiten, sein Geld anzulegen. Diese neuen Geldanlagen versprechen auch verhältnismäßig große Renditeerträge. Eine davon ist das „Crowdinvesting“.

Was ist Crowdinvesting?

Beim Crowdinvesting investiert eine große Anzahl von Privatanlegern in ein Projekt ihrer Wahl . Im Gegenzug dazu wird ihnen für ihre Beteiligung die Zahlung eines bestimmten Zinses versprochen.

Oftmals sind Start-Up Unternehmen durch Crowdinvesting finanziert, da sie hoffen, so ein ausreichendes Startkapital zu sammeln. Aber auch Unternehmen und Projekte aus dem Bereich der erneuerbaren Energien nutzen häufig diese Form der Finanzierung.

Viele verwechseln Crowdinvesting mit dem Crowdfunding. Natürlich handelt es sich in beiden Fällen um „Schwarmfinanzierung“. Allerdings erhalten die Anleger beim Crowdfunding keine Anteile des unterstützen Projektes, sondern nur eine symbolische Gegenleistung (z.B. eine CD oder ein App-Download wie bei Gratorama).

Beim Crowdfunding geht es meist um kreative Projekte, die ohne die Investoren gar nicht erst zu Stande gekommen wären (z.B: ein Musik-Album). Prinzipiell ist Crowdfunding also das Sammeln von Spenden.



Vor- und Nachteile vom Crowdinvesting

Wie bei jeder anderen Geldanlage gibt es auch beim Crowdinvesting Vor- und Nachteile.

Für Privatanleger ist Crowdinvesting vorteilhaft,weil...

  • die Renditechancen vergleichsweise hoch sind
  • man auch mit kleineren Beträgen in Projekte investieren kann
  • das wirtschaftliche und finanzielle Risiko auf mehrere Investoren verteilt wird
  • die Laufzeiten kurz sind (wenige Monate bis Jahre)
  • man eine stille Beteiligung vereinbaren kann
  • die Finanzierungsform transparent ist, da der Privatanleger alle Informationen wie beispielsweise den Businessplan oder die Gewinnanalysen eines Start-Ups erhält
Crowdinvesting hat auch negative Aspekte, da...

  • man nicht immer Firmenanteile erwirbt
  • man als Privatanleger kein Mitspracherecht hat
  • man die Finanzierung nur dann vorzeitig kündigen kann, wenn dies vertraglich festgehalten wurde
  • man sein komplettes Investment verliert, sollte das unterstütze Projekt Konkurs gehen

Fazit

Wie schon eingangs erwähnt, ist das Zinsniveau in Deutschland aktuell so tief wie noch nie. Da ist Crowdinvesting mit seinen hohen Renditechancen bei immer mehr Privatanlegern eine attraktive Alternative, um Geld anzulegen.



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