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Foto: ©iStockphoto.com/Malcolm Romain
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Nach dem Wegfall der Eigenheimzulage stellen sich viele Leute die Frage: „Wozu noch Bausparen? Angesichts drohender Verarmung, Hartz IV und ALG II horten immer mehr Menschen ihre Ersparnisse auf Sparbüchern oder zu Hause. Die Angst ein Spar- bzw. Finanzierungsziel nicht erreichen zu können und wegen drohender Arbeitslosigkeit wieder aufgeben zu müssen, sitzt bei vielen Deutschen tief. Wir sind der Frage nachgegangen wozu man in Zeiten schlechter Konjunktur noch eine Bausparvertrag braucht.
Am Anfang steht das Ziel
Ein Bausparvertrag kann viele Zwecke erfüllen. Darum sollte man sich über sein persönliches Bausparziel vor Vertragsabschluss im Klaren sein. Einen Vertrag nur wegen der vermögenswirksamen Leistungen bzw. der Bausparprämie zu unterzeichnen kann zwar ein Grund unter vielen sein, doch wenn die Zuschüsse eines Tages wegfallen sollten, muss man sich grundsätzlich über den Grund des Vertragsabschlusses im Klaren sein. Wir haben Ihnen hier einige Tipps zur Zielfindung zusammengestellt.
Die 10-Top-Gründe
Ein Bausparvertrag kann aus folgenden Gründen interessant sein. Beispielsweise kann er zur Finanzierung...
1. ... eines eigenen Bauvorhabens dienen.
2. ... eines Eigenheim- oder Hauskaufs dienen.
3. ... von Modernisierungsmaßnahmen am Eigenheim dienen.
4. ... von Umbauten dienen.
5. ... eines Eigenheimkaufs im Ausland dienen.
6. Wenn ein Haus geerbt wurde, kann es sein, dass Miterben ausgezahlt werden müssen. Ein Bausparvertrag kann hier helfen, kurzfristig Geldmittel zu beschaffen.
Weitere Gründe können sein:
7. hohe Guthabenzinsen
8. Jährliche Bausparprämie
9. Vermögenswirksame Leistungen vom Arbeitgeber
10. Sparvorhaben durch Vertragsbindung zu realisieren.
„Lebensversicherung“ für das Eigeneim
Somit gibt es eigentlich immer einen Grund einen oder mehrere Baussparverträge laufen zu haben. Die drohende Arbeitslosigkeit wäre also demnach kein Grund gegen einen Baussparvertrag, sondern eher dafür. Ansonsten können Reparaturen am Haus unbezahlbar werden. Ein Baussparvertrag ist also eine „Lebensversicherung“ für das Eigenheim. Auch wenn man kein Eigenheim hat oder glaubt, sich aufgrund der hohen Preise in Deutschland keins leisten zu können, macht ein Baussparvertrag Sinn. Eigenheime kann man auch für weitaus weniger Geld im EU-Ausland erwerben und die LBS hilft sogar bei Verhandlungen mit ausländischen Geschäftspartnern.
Konstantin Kountouroyanis
Unser Linktipp zum Thema: http://www.lbs.de/immobilien/auslandsservice
Wo kann man einen Baussparvertrag abschließen?
Private Baussparkassen
Die im Verband der 16 privaten Bausparkassen zusammengeschlossenen Bausparkassen werden als Aktiengesellschaften betrieben und befinden sich überwiegend im Eigentum oder Finanzbund mit Versicherungsgesellschaften oder Banken.
1. Aachener Bausparkasse AG
2. Allianz-Dresdner-Bauspar AG
3. ALTE LEIPZIGER Bauspar AG
4. AXA Bausparkasse AG
5. Bausparkasse Mainz AG
6. Bausparkasse Schwäbisch Hall AG
7. BHW Bausparkasse AG
8. Debeka Bausparkasse AG
9. Deutsche Bank Bauspar AG
10. Deutsche Bausparkasse Badenia AG
11. Deutscher Ring Bausparkasse AG
12. HUK-COBURG-Bausparkasse AG
13. Quelle Bauspar AG
14. SIGNAL IDUNA Bauspar AG
15. Vereinsbank Victoria Bauspar AG
16. Wüstenrot Bausparkasse AG
Die Landesbausparkassen (LBS)
Im Gegensatz zu den bundesweit tätigen privaten Baussparkassen stehen die 11 Landesbaussparkassen aufgrund von Gebietsaufteilungen in einzelne Bundesländer nicht in Konkurrenz zu einander.
1. LBS Norddeutsche Landesbausparkasse Berlin – Hannover
2. LBS Landesbausparkasse Bremen AG
3. LBS Hessen-Thüringen
4. LBS Bausparkasse Hamburg Aktiengesellschaft
5. Landesbausparkasse Schleswig-Holstein AG
6. LBS Landesbausparkasse Rheinland-Pfalz
7. LBS Bayerische Landesbausparkasse
8. LBS Westdeutsche Landesbausparkasse
9. LBS Ostdeutsche Landesbausparkasse AG
10. LBS Landesbausparkasse Saar
11. LBS Landesbausparkasse Baden-Württemberg
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