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Veröffentlichung:
07.02.2010
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| Foto: fotolia.de/Ljupco Smokovski |
(KK - Hannover) Fakt ist, dass kaum ein sicherheitsbewusster Anleger sein Geld in risikoreiche Aktien anlegen würde. Doch ein spekulativer Wert könnte sogar zur Reduzierung der Verlustrisiken führen, glaubt man der sog. Portfolio-Theorie des US-amerikanischen Wirtschaftswissenschaftlers Harry Markowitz, die ihm 1990 sogar den Nobelpreis einbrachte. Markowitz ist danach der Ansicht, dass die Voraussetzung dafür wäre, dass die Wertentwicklung des spekulativen Werts nicht oder nur wenig mit der Performance der anderen Depot-Werte korrelieren dürfte. Im Klartext bedeutet das, dass es auf die richtige Vermögensaufteilung ankommt.
Die Vermögensaufteilung auf verschiedene Anlage-Kategorien aufgeteilt wird von Anlageberatern als Asset Allocation bezeichnet. Dazu gehören Aktien, Anleihen und Beteiligungen, aber auch kurzfristige Sparanlagen und langfristige Investments in Immobilien. Auch innerhalb der einzelnen Anlagekategorien, gibt es unterschiedliche Alternativen. Mit der Asset Allocation bekommt das Portfolio ein Grundgerüst, das je nach Anlegermentalität sicher, risikobewusst oder spekulativ ausgerichtet sein kann. Es kommt halt auf die richtige Mischung an. Banker nennen so etwas auch Risikostreuung.
Am Anfang stehen die Wünsche, Pläne und Ziele. Das ist gerade bei jungen Menschen ein Problem. Denn die Ziele und Pläne entwickeln sich erst im Laufe des Lebens. Gleichzeitig verfügen aber junge Menschen über eine größere Flexibilität, als der 60jährige, der kurz vor der Rente steht. Dafür hat der angehende Rentner die größere Lebenserfahrung und kennt seine Ziele und Wünsche. Auf den Punkt gebracht, hieße das: "Was würde ich anders machen, wenn ich mein Leben noch mal leben könnte?"
Doch bestimmte Wege und Strategien sind für alle Menschen gleich. Es geht um Sicherheit, Rendite und Liquidität. Im zweiten Schritt muss eine gründliche Analyse der aktuellen Finanzstruktur vorgenommen werden. Aber genau hier liegt das Problem für junge Menschen. Sie können aufgrund der wirtschaftlichen Lage gar keine Aussage über ihre Einkommens- und Ausgabesitutation für die nächsten 10 oder 15 Jahre treffen. Doch für Anleger sind diese Zeiträume maßgebend. Also bleibt nur die Erkenntnis, dass man sich ein Grundgerüst überlegen muss, wie man auch unter ungünstigsten Bedingungen durchs Leben kommt. Ist dann mal Geld übrig, kann es zusätzlich noch in Tagesgeld- oder in kurzfristig festverzinsliche Wertpapiere anlegen.
Auf jeden Fall sollte die Analsyse der Einkommenverhältnisse neben dem beruflichen Einkommen, auch Zinserlöse, Erträge aus Wertpapieren sowie Mieten und Pachten berücksichtigen. Es kommt halt auf jeden Euro an. Auf der Ausgabenseite werden auch Steuern, und Aufwendungen für die gesetzliche und private Altersvorsorge erfasst.
Prinzipiell gibt es drei Prüfsteine, auf die es ankommt:
Die Anlegermentalität:
Konservativ, risikobewusst und spekulativ
Die Lebensphasen:
Jugend, Reife und Alter
Die Kapitalmärkte:
Neben festverzinslichen Anlageobjekten, gibt es auch Anlagen, deren Werte sich täglich ändern. Beispiel: Aktien. Hier kommt es auf die richtige Mischung an. Stichwort: Risikostreuung.
Anleger handeln auf eigene Gefahr. Dieser Beitrag ist keine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.
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Veröffentlichung:
07.02.2010
- (C19981)
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letzte Bearbeitung:
07.02.2010
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