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Die Commerzbank ist seit der Übernahme der Dresdner Bank die zweitgrößte private Geschäftsbank in Deutschland. Sie wird in Form einer Aktiengesellschaft an der Börse gehandelt und bietet ihren Kunden ein universelles Produktangebot.
Die Geschichte des Geldhauses
Die Gründung geht auf das 19. Jahrhundert zurück, als hanseatische Kaufleute die Commerz- und Disconto-Bank in Hamburg gründeten. Schon wenige Jahre später konnten Filialen in Berlin und Frankfurt eröffnet werden. Durch verschiedene Fusionen gelang es der Bank, im Laufe der Jahre ein dichtes Filialnetz aufzubauen und so auch für die Menschen vor Ort tätig zu sein. Seit der Übernahme der Dresdner Bank im Jahr 2009 betreut die Bank nun weltweit rund 15 Millionen Kunden, die in 1.200 Filialen in Deutschland betreut werden.
Die Auswirkungen der Finanzkrise
Durch den Kauf der Dresdner Bank sowie den Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise musste das Institut 2009 Staatshilfen annehmen. Dies führte zu einer Teilverstaatlichung des Instituts, denn die Bundesrepublik ist mit einem Anteil von 25% eingestiegen, um größeres Unheil zu vermeiden. 2011 nun konnten diese Staatshilfen zu einem großen Teil zurückgezahlt werden, was die Bank nun wieder handlungsfähig macht. Sie will sich künftig vermehrt auf das Geschäft mit privaten Kunden und Geschäftskunden konzentrieren und auch wieder in der Fläche tätig werden.
Die Angebote der Bank
Als Universalbank bietet die Commerzbank alle von Kunden gewünschten Produkte, und zwar vom Girokonto über die Geldanlage bis hin zum Ratenkredit. Auch Baufinanzierungen, Versicherungen und Bausparverträge gehören zum Geschäftsfeld. In vielen Fällen arbeitet die Bank hier mit Partnern wie der Allianz oder der Wüstenrot Bausparkasse zusammen, um den Kunden passende Lösungen für ihre Finanzfragen bieten zu können.
Veröffentlichung:
07.10.2011
- C28208
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